Der Kulturkreis Hösel ist stolz, im Jahre 2018 zum Jubiläumsjahr „800 Jahre Hösel“ eine ganz außergewöhnliche Konzertreihe präsentieren zu können: Er konnte internationale und hochrenommierte Künstler nach Hösel verpflichten, die normalerweise nur auf den großen Konzertpodien der Welt zu hören sind. Noch sensationeller ist der Umstand, daß es trotzdem gelungen ist, den Abonnementspreis auf dem gewohnt niedrigen Niveau zu halten. Man wird im intimem Rahmen des Oktogons also hautnah Künstler mit teilweise höchstpreisigen Instrumenten erleben können, die man normalerweise streichholzgroß in einer Riesen-Halle vom den hinteren Rängen aus sieht und trotzdem ein Vielfaches  der Höseler Preise investiert.

Nie war das Abonnement des Kulturkreises Hösel so attraktiv: 60 Euro für 5 Konzerte  der Weltspitzenklasse! Wäre das nicht auch ein schönes und wertvolles Weihnachtsgeschenk?

Sonntagskonzert, 14.1.2018
 „Die französische Klarinette“

Jerôme Comte, Paris (Klarinette)

Denis Pascal, Paris (Klavier)

Die französische Klarinette unterscheidet sich von der deutschen durch ein anderes Klappensystem (sog. „Böhm-System), ein breiteres Mundstück und einen längeren konischen Abschnitt der Bohrung. Da das Böhm-System leichter zu spielen ist, hat es sich weltweit durchgesetzt. Die deutschen und österreichischen Orchester beharren demgegenüber auf dem klassischen Griffsystem, das im Prinzip aus Mozarts Zeiten stammt und u.a. von Oskar Oehler verbessert wurde. Der „deutsche“ Klarinettenklang wird als wärmer und sonorer empfunden und der „französische“ als schärfer und obertonreicher.

Erfahrbar werden uns das zwei Solisten der Spitzenklasse werden lassen, die gerne im Duo spielen: beide sind gefragte Solisten und Professoren am weltberühmten Pariser Conservatoire. Jerôme Comte gewann zahllose Wettbewerbe und wurde im Alter von 25 Jahren Soloklarinettist des von Pierre Boulez gegründeten Ensemble Intercontemporain, mit dem er inzwischen wohl sämtliche bedeutenden Konzertpodien der Welt bespielt hat. Er spielt eine Meisterklarinette des Hauses Buffet-Crampon mit Blättern von Vandoren und ist für beide Hersteller Referenz-Solist. 

Auch Denis Pascal ist in den großen Sälen aller Kontinente zu Hause. Er studierte in Paris und den USA und gewann in jungen Jahren internationale Klavier-Wettbewerbe in Lissabon, New York und Zürich. Er gilt als der Intellektuelle unter den Pianisten, der sich auch auf unbekanntes und gewagtes Repertoire einlässt. Gerade deswegen ist er auch ein beliebter Lehrer, der eine hochkarätige internationale Konzertklasse um sich versammelt hat. 2010 wurde er an das Conservatoire berufen, erst nach Lyon, 2011 dann nach Paris. Seine CD-Einspielungen u.a. von Werken Liszts, Debussys, Jacque-Duponts, Chopins, Chaussons, Rachmaninows und Wieners erhielten vielfach Preise.

Sonntagskonzert, 11.2.2018
Stradivari-Gala „Duc de Camposelice“

Svetlin Roussev, Paris (Violine)

Ulrich Hofmann, Essen (Klavier)

Ein ganz außergewöhnliches Hörerlebnis erwartet die Konzertbesucher des Oktogons. Selten hat man Gelegenheit, eine Stradivari-Geige solistisch in einem so kleinen Raum solistisch gespielt zu hören: Derartige Instrumente kann man üblicherweise weltweit nur in großen Konzerthallen hören.

Dieses außergewöhnliche Hörerlebnis verdanken wir Prof. Svetlin Roussev aus Paris. Prof. Roussev erhielt 2013 die "Duc de Camposelice" – Stradivari von 1710 von der japanischen  All Nippon Music Foundation geliehen, ein Instrument aus der sog. "goldenen Epoche" Stradivaris. Er ist auf allen Podien der Welt als Solist unterwegs und war daneben Konzertmeister des philharmonischen Orchesters von Radio France und des Seoul Philharmonic Orchestra. Außerdem hatte er eine Professur am weltberühmten Pariser Conservatoire inne. Derzeit wirkt er neben seiner solistischen Tätigkeit sowohl als Konzertmeister wie als Professor in Genf.

Ulrich Hofmann ist seit 2000 Dozent für Streicherbegleitung an der Folkwang UdK in Essen.
Ulrich Hofmann ist sowohl als Solist in Klavierkonzerten und Soloabenden, u.a. in der Berliner Philharmonie, wie auch als Kammermusikpartner ein vielgefragter Pianist. Er machte eine internationale Karriere und erhielt von der Deutschen Schubert-Gesellschaft den Schubert-Preis des Jahres 2000. Er spielte u.a.  im “Nationalen Konzerthaus” in Taipeh (Taiwan) und führte sämtliche Violinsonaten von Beethoven in verschiedenen Städten der USA auf.
 Darüber hinaus liegen von Ulrich Hofmann CDs und Aufnahmen bei zahlreichen deutschen und ausländischen Rundfunkanstalten vor.

Sonntagskonzert, 27.5.2018
Morgenstern Trio, Essen und Berlin

Violine, Violoncello, Klavier

Das Morgenstern Trio (Katherine Klipfel, Klavier, Stefan Hempel, Violine und Emanuel Wehse, Cello) gehört zu den erfolgreichsten jungen Ensembles aus Deutschland. Seit es den ARD-Musikwettbewerb gewann, ist das Trio auf den wichtigsten Podien der Welt zu Hause. Dazu zählen: Carnegie Hall New York, Kennedy Center Washington DC, Musikverein und Konzerthaus Wien, Philharmonien Essen, Köln und Berlin, Concertgebouw Amsterdam und andere große Säle. Daneben sind alle drei sowohl solistisch wie auch pädagogisch unterwegs: Sie sind gefragte Dozenten an deutschen Musikhochschulen. Umso erfreulicher ist es, daß wir das weltweit tätige Ensemble nun auch für ein Konzert im kleinen Höseler Saal gewinnen konnten.

Sonntagskonzert 14.10.2018 17h

Trio Dill – Lampert – Wiek, Stuttgart

Violine, Horn, Klavier

Im Jahr 2008 fanden sich die drei Professoren der Musikhochschule Stuttgart zusammen, um die selten zu hörende Gattung des Horntrios zu pflegen. Die Geigerin Anke Dill, der Hornist Christian Lampert und der Pianist Florian Wiek sind erfahrene Solisten und Kammermusiker, die den einmaligen Reiz dieser Klangkombination nahebringen. Ausgehend von „dem“ Meisterwerk dieser Besetzung, dem Trio Es-Dur op. 40 von Johannes Brahms, haben sich die drei Musiker ein breites Spektrum an Kompositionen von der Romantik bis zur Gegenwart erarbeitet, das von der Presse begeistert aufgenommen wird. Alle  drei sind  auch gefragte Solisten, Mitglieder anderer Ensembles und nicht zuletzt gesuchte Professoren ihrer Instrumente.

Sonntagskonzert,  11.11.2018
Klarinettentrio Lafroyg, Essen

Klarinette, Violoncello, Klavier

Das internationale junge Ensemble „LAFROYG“, bestehend aus der albanischen Pianistin Kledia Stefani, dem französischen Cellisten Yan Vaigot  und dem deutschen Klarinettisten Robert Beck bringt frischen, manchmal gerne auch etwas raueren Wind in den Konzertsaal. Das Wort Lafroyg ist gälischen Ursprungs und bezeichnet in etwa eine sanfte Mulde in einer weiten Bucht. Dieses naturnahe poetische Bild hat sich das Trio Lafroyg zum Motto seiner Musik gemacht. Die nicht alltägliche Kombination aus einem Klavier, einem Blas- und einem Streichinstrument inspirierte durch ihre zahllosen Klangfarbenmöglichkeiten und ihre Flexibilität Komponisten aller Epochen zu Werken, in denen sie abseits der gängigen Kammermusikbesetzungen ihrer Experimentierfreude und ihrem musikalischen Wagemut freien Lauf lassen konnten. So entstanden Werke von außergewöhnlicher Klarheit, Ausdruckskraft und Individualität, angefangen mit dem verquer-humorvollen „Gassenhauer“ Trio Ludwig van Beethovens über das melancholischtiefsinnige Trio opus 114 von Johannes Brahms bis hin zu Werken des 20 oder 21 Jahrhunderts, wie dem geheimnisvollen „Nachstück“ des zeitgenössischen Komponisten Jörg Widmann. Alle Triomitglieder beherrschen ihre Instrumente meisterhaft und spielen seit langem zusammen; das Trio erhielt regelmäßigen Kammermusikunterricht bei den renommierten Professoren Andreas Reiner (Rosamunde Quartett) und Dirk Mommertz (Fauré Quartett) an der Folkwang UdK Essen. Es entsteht frei von technischen Begrenzungen ein gemeinsamer Ensembleklang, ohne dass die Individualität der höchst unterschiedlichen Instrumente verloren geht. So steht das Wesentliche im Mittelpunkt: die Musik.

HAUS OBERSCHLESIEN
Ratingen-Hösel
Bahnhofstr. 71
Beginn: 17 Uhr

Eintritt: 15,00 Euro

Schüler und Studenten frei

ALLE KONZERTE

FINDEN IM OKTOGON

„HAUS OBERSCHLESIEN“ STATT

ALLE KONZERTE SIND IM FREIEN VERKAUF ERHÄLTLICH !

NUTZEN SIE DIE VORTEILE EINES ABONNEMENTS ! 5 KONZERTE – 60,00 EURO

Reservierung 02102 / 1019033

Bei Rückfragen:

brzoska [at] brzoska.de

hans-christoph.silz [at] t-online.de

www.kulturkreis-hoesel.de